Konzert:

 „PARIS RIO DE JANEIRO BUENOS AIRES“

  

Programm - 16. Juni 2018  - Schloss Bevern

 

Alberto Ginastera (1916- 1983)          aus Variaciones Concertantes op. 23 (1953)        Variation I

 

Claude Debussy (1862 - 1918)           Syrinx für Flöte-Solo

 

 Albert Roussel (1869 -1937)                Duo für Fagott (Bassquerflöte) und Kontrabass

 

Francisco Tarrega (1852 - 1909)        Capricho Árabe für Gitarre solo

 

Heitor Villa-Lobos (1959)                    Bachianas Brasileiras, Aria, No.6 für Flöte & Kontrabass

 

 Astor Piazolla (1921 - 1992                  Histoire du Tango (1-3) / Flöte und Gitarre 

PAUSE

 

Piazzolla, Astor                                     „Kicho" für Kontrabass und Gitarre

 

Dominique Lemaître (1953)               „Nâdir“ (1996) für Flöte & Kontrabass

 

Agustin Barrios (1865 – 1944)            Un Sueño en la Floresta für Gitarre solo

Jaques Ibert (1890 – 1962)                Entracte für Flöte & Gitarre

 

 Andreas J. Winkler (1974)                  Trio für Flöte, Gitarre & Kontrabass      ( (Uraufführung)

 

Alberto Ginastera                                aus Variaciones Concertantes op. 23, Variation

 

 

 

 

 

     

 Alexander Käberich (Flöte)            Katharina Weimar (Gitarre)          Edgar Dlugosz (Kontrabass)

  

Die Idee für dieses Konzert ist es, französische Musik des 20. Jahrhunderts und deren Ausstrahlung in die „Neue Welt“ zu verfolgen. Mit Claude Debussy, Albert Roussel und Jaques Ibert startet das Programm in Frankreich und nimmt die Zuhörer dann durch Komponisten Heitro Villa-Lobos und Astor Piazolla mit auf die Reise nach Südamerika. Diese beiden Komponisten sind durch den französischen Impressionismus beeinflusst oder haben wichtige Studienjahre in Paris verbracht. Es folgen zusätzlich  Ausflüge nach Mexiko (Eduardo Angulo) und nach Köln zu Andreas J. Winkler, der im Auftrag des Trios für diese Besetzung ein Stück komponiert hat, das in diesem Konzert in Bevern zur Uraufführung gelangt.

 

Alexander Käberich (*1966 Bonn) nahm nach Auslandsaufenthalten in Mexiko und Chile das Musikstudium in Hannover bei Lorenz Hellgardt auf, welches er im Studiengang Instrumentalpädagogik und Künstlerische Reifeprüfung abschloss. Meisterkurse bei Michael Faust, Robert Aitken und Natalia Gerakis führten zu weiterer intensiver Beschäftigung mit der Musik der Querflöte und zu zahlreichen Konzerten verschiedenster Besetzungen. Im Bereich der Kammermusik sind das „Trio Amantino“ und das Querflötensextett „Flautomanía“ hervorzuheben. Konzerte im In- und Ausland und die Einspielung von CDs schlossen sich an.

 

Im Jahr 2000 übernahm Alexander Käberich die Leitung der Musikschule Holzminden e.V., die er weiterhin leitet. Bereits 1990 begann er mit der Organisation von aufwendigen Veranstaltungen im Konzert- und Musikerziehungsbereich. Konzerttourneen, überregionale Festivals gehören ebenso dazu wie zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Tätigkeit an Musikschulen. Die Kombination aus eigenem künstlerischen Anspruch und der Vermittlung eines unverkrampften Zugangs zur Musik stehen dabei im Mittelpunkt seiner Tätigkeiten.

 

 

 

Katharina Weimer , (*1986 Düsseldorf) war zunächst Privatschülerin von Prof. Alfred Eickholt, ehe sie in seiner Klasse an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Abteilung Wuppertal, ein Studium der Instrumentalpädagogik aufnahm und im Sommersemester 2010 erfolgreich abschloss. Danach wurde sie in die Meisterklasse des Gitarrenduos Melis (Susanna Prieto und Alexis Muzurakis) am Conservatoire du Strasbourg aufgenommen, wo sie ihren Master of Music mit Auszeichnung abschloss. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Sergio und Odair Assad, David Russell, Álvaro Pierri, Marcin Dylla, Eliot Fisk u.a.
Sie unterrichtet an der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf und hat eine rege Konzerttätigkeit mit ihrem Gitarrenduo WeimerSisters (Auftritte u.a. bei der GuitarNight Bergisches Gitarrenfestival Remscheid, Nacht der Museen Düsseldorf etc.)

 

 

Edgar Dlugosz (*1986 Düsseldorf) studierte Kontrabass in Düsseldorf und Köln bei Prof. Gottfried Engels, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Alois Posch und Prof. Niederhammer sowie an der Hochschule für Musik Detmold, wo er im Oktober 2017 in der Klasse von Prof. Stanislav Anischenko seinen Master of Music Solist mit der Note sehr gut abschloss. Meisterkurse führten ihn zu Prof. Thierry Barbé nach Montepulciano (IT) und mehrmals zur International Double Bass Convention Brno (CZ) sowie zu Prof. Dorin Marc (Haus Marteau). Im Sommersemester 2015 hatte er einen künstlerischen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Detmold inne. Im gleichen Jahr begann er seine Tätigkeit als Instrumentalpädagoge an der Musikschule Holzminden. Er ist ein gern gesehener Gast in zahlreichen Orchestern wie dem Landestheater Detmold oder dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Außerdem konzertiert er mit seinem Klavierpartner Felix Wahl, mit dem er zuletzt  im Schloss Bevern das Konzert zur Jahreswende gestaltete.